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News - Archiv des BZV Stade


 News - Archiv

 

Preisspitze aus Bezirksverband Stade

 

Landstallmeister Dr. Axel Brockmann war der beeindruckende Bewegungskünstler von Sir Donnerhall I – Lauries Crusador xx – Weltmeyer 300.000 Euro wert. Damit bezieht die Preisspitze des diesjährigen Hengstmarktes dem Bezirksverband Stade.

Bendicte Meyer aus Luxemburg zeichnet sich als Züchter dieses Junghengstes aus, er entstammt jedoch dem Kehdinger Stutenstamm von Hermann Meyer Allwörden. Wir gratulieren Detlef Ruddat, der diesen Hengst auf der Fohlenschau des PZV Verden entdeckte,  als Aufzüchter dieses Hoffnungsträgers rechtherzlich.

Ebenfalls seine Box in der Hengstprüfungsanstalt in Adelheitsdorf beziehen wird ein Le Cou Cou – Argentinus – Sohn. Er entstammt der Zucht und Aufzucht von Wolfgang Michels aus Lilienthal und wurde als Prämienhengst ausgezeichnet.

Neben diesen beiden künftigen Landbeschälern stammen weiterhin auch die Prämienhengste von Belissimo – Rotspon (Züchter: Horst Quast, Hechthausen / Aufzüchter: Heinrich Behrmann, Dörverden), von First Dance – Sunlight xx (Züchter: Helmut Feindt, Ringstedt), von Liberty Gold – Matcho AA (Züchter: Otto Rudolf Fuchs, Otterndorf / Aufzüchter: Wilhelm Kamps, Altenbruch), von Brentano II – Donnerhall (Züchter und Aufzüchter: Joachim Tobaben, Buxtehude), von Desperados – Rotspon (Züchter: Johann-Bernhard Tuitjer / Aufzüchter: ZG Dr. Klieber und Ehlen) und von Quaterback – Wolkentanz (Züchter Erika Lütjen, Lilienthal).

Sechs weitere gekörte Hengste entstammen ebenfalls unserem Bezirksverband:

For Edition – Raphael (Züchter und Aussteller: Uwe Ropers, Drochtersen)

San Remo – His Highness (Züchter und Aussteller: Hans-Carsten Kröncke, Stinstedt)

Londontime – Wagner (Züchter und Aussteller: Katharina Oltmann-Heemke, Kreepen)

Florencio – Landadel (Züchter und Aussteller: Axel Windeler, Walle)

Fidertanz – Donnerhall (Aussteller: Annelie Brunckhorst, Wohlesbostel)

Diamond Hit – Rotspon (Züchter: Hans-Ludwig Dittmer, Rhadereistedt / Aussteller: Pferd24 GmbH, Selsingen)

Der Bezirksverband möchte all seinen erfolgreichen Züchtern und Aufzüchtern gratulieren und wünscht auch den Käufern in den nächsten Jahren viel Glück und Erfolg mit den Produkten des Stader Bezirksverbandes.

 

Weitere Fotos: hier


 

Hunnesrücker wird Prüfungssieger!

von M. Schwöbel

Da strahlt Celles Landstallmeister Dr. Axel Brockmann- der Sieger des letzten 100 Tagetests

kommt aus dem Hengstaufzuchtgestüt Hunnerück.

Der elegante Don Index v. Don Crusador stammt aus der Zucht von Dr. Reinhard Reents, Kirchlinteln. Artgerecht durfte der junge Hengst mit zahlreichen Altersgenossen seine Jugend auf den hügeligen Weiden am Fuße des Solling verbringen.

Über seine Mutter Wera führt Don Index das Blut, des leider viel zu früh von der züchterischen Bühne abgetretenene Hengstes Wolkentanz. Was Wunder, dass der junge Hnegst über hervorragende Grundgangarten und Rittigkeitsmerkmale verfügt, die ihn klar als Sieger im Dressurindex mit 144,76 Punkten auswiesen. Im Gelände, auf der Rennbahn begeisterte er mit energischer raumgreifender Galoppade. Mit einer Gesamtnote von 135,46 Indexpunkten führt Don Index die Ergebnisliste der diesjährigen Hengstleistungsprüfung der gestütseigenen Hengste an.  Zudem konnte er die Veranstaltung als vom Verband gekörter Hengst mit dem zusätzlichen Prädikat „ Prämienhengst“ verlassen.

Auf den Plätzen 2 und 3 finden sich zwei Hengste des letzten Hengstmarktes. Als Pachthengst wird die Nummer Zwei Don Darius v. Don Frederico/ Markus Deak xx/ Falkenstern den Züchtern

künftig im Landgestüt zur Verfügung stehen. Auch dieser bei Claus Quast in Hamburg gezogene und im Besitz von Otto Fuchs, Meinerzhagen stehende Hengst empfiehlt sich mit seiner Dressurveranlagung ( Dressur: 139, 73, Springen: 100,69 gesamt: 132,59). Schon bei der Hengstparade wusste er mit seinem überdurchschnittlichen Gangpotential zu brillieren.

Bei der letzten Körung weckte der vermögend springende Schimmelhengst Grey Top v. Graf Top/ Singular Joter/ Calypso II Begehrlichkeiten und die Hoffnung auf einen interessanten Vertreter des G- Blutes.( Z: Emiliano Lonzi, Pisa) Für den Schimmel mit dem Gardemaß, der auch in Punkto Grundgangarten ein wichtiges Wörtchen mitzureden hatte, gab es während der Prüfung eigentlich nur ein Problem---alle Hindernisse waren einfach zu niedrig!( Platz 3 Gesamtnote 125,48 Dressur: 113,40/ Springen 128,98)

122,98 Indexpunkte und Rang 4 ist das Endergebnis des rittigen, absolut dressurveranlagten Dunkelfuchshengstes Dannebrog v. Don Schufro/ Brentano II/ Arogno ( Dressur 135,74)(Z: Dorthe Jeppesen, Lenzburg B: LGST Celle)

Ebenfalls in Hunnesrück aufgezogen wurde Inliner, Sohn des Derbysiegers Iberio MV : Sao Paulo/ Dorian /Z: Alois Naber, Saterland ).Über dem Sprung begeisterte der Braune mit den ausdrucksstarken Augen mit guter Beintechnik und unbegrenztem Vermögen. (gesamt: 121,36 Dressur: 110,95 Springen: 127,37) Er wurde vom Verband gekört.

Der bildschöne Fuchshengst Chacco Gold v. Chacco Blue/ Calido/ Lungau wird als Pachthengst die Landbeschälerriege verstärken. (Platz 6 gesamt: 120,05 Dressur: 112,59 Springen: 123,11 B: H. D. Blumhoff, Hasselbrock).

Immer mehr in den Focus der Zuchtinteressierten schob sich im Laufe des 100 Tagetests ein, auf den ersten Blick vielleicht etwas unscheinbarer Rappe, der aber mit Losgelassenheit, hervorragenden Grundgangarten sowie seiner enormen Leistungsbereitschaft zu punkten weiß. Wie ein Pfeil, mit energischem Schub aus der Hinterhand flog Drombusch v. Don Vino/ Likoto xx/ Weltmeyer über die Rennbahn. Auch Drombusch wuchs in Hunnerück auf.( Gesamt: 117,89 Dressur: 120,79 Springen: 1010,13 Z: Klaus Meyer, Meppen) Der hannoversche Verband erkannte zudem seine Qualität, so dass der Rappe nun als gekörter Hengst eine Beschälerlaufbahn einschlagen darf.

Zwei weitere Hengste erhielten ein positives Körunrteil: Figari v. For Edition/ Drosselklang/ Matcho AA gesamt: 100,54 Platz 12 Z: Bernd v. d. Fecht, Oberndorf) u. der hochgerechnete

Cassador v. Chacco Blue/ Ramonus/ Picard(Z: Fabiana Iqbal, Himbergen)

Die kompletten Ergebnisse finden Sie auf der homepage des Landgestüts unter www.landgestuetcelle.de


Fohlenrundfahrt Verden

 

Die Siegerfohlen der Fohlenrundfahrt am Pfingstsamstag:

Hengst- Royal Classic - Fürst Heinrich,
                Fuchs geb am 4.4. Z.: Hermann  Meyer in Blender

Stute - Christ - Donnerhall,
                dbraun geb am 21.02. Z. Marefield Meadows, Warrenton USA   

Glückwunsch den  Züchtern der Siegerfohlen!
Diese beiden Fohlen sind nominiert für das Hannoveraner Fohlenchampionat auf dem Lohberg Anfang Juli. Die weiteren vom PZV Verden nominierten werden hier in Kürze bekanntgegeben.

Hier die Fohlenliste als PDF

Unter sehr grosser Beteiligung, ca 100 Interessierte fuhren mit, ging die Rundfahrt über  Verden /Besamungsstelle - Walle - Kreepen - Klein Heins nach Hiddestorf.

Vielen Dank nochmals den Ausstellern der Fohlen, den Bereitstellern der Schauplätze - bei bestem Wetter haben wir eine sehr schöne Fohlenschau erleben können und den Stand unserer Pferdezucht im PZV Verden dargestellt!

 


 

Alabaster, bewährtes Blut neu entdeckt!


Ein Bericht von M. Schwöbel

 

Seit 1993 leitet Gestütoberwärter Ingo Beiser die Deckstelle in Ihlienworth in der Nähe von Otterndorf.

Als feststand, dass ihn sein bisheriger Probierhengst Wandergesell 2009 nicht mehr auf die Station begleiten würde, überlegte der engagierte Beamte, welcher bewährte Hengst zu der Stutengrundlage seiner Region passen könnte.
Seine Wahl fiel auf Alabaster v. Akzent II/ Wendepunkt. Dieser Wunsch stieß bei seinem Landstallmeister Dr. Axel Brockmann nicht auf taube Ohren. Zudem ist diese Entscheidung ganz im Sinne des Hannoveraner Verbandes, bewährte hannoversche Blutströme, die auf großen Besamungsstationen oftmals im Schatten der momentan angesagten Hengste stehen, wieder mehr in den Blickpunkt der Züchterschaft zu rücken.

1989 wurde der elegante Fuchs, der in der 3. Generation das Blut der Vollblüter Waidmannsdank xx und Busoni xx führt, bei Friedrich Oppermann in Liebenburg geboren. 1992 absolvierte er die Hengstleistungsprüfung in Adelheidsdorf mit 127,50 Punkten als 6. von 55 Hengsten. Er muss sich hervorragend weiter entwickelt haben, denn 1994 wurde er Bundeschampion.

278 erfolgreiche Turnierpferde bescherten ihm laut Jahrbuch 2010      457.202 Euro Nachkommengewinnsumme. 22 Turnierpferde sind in der Klasse S mit 476 Platzierungen vermerkt. Sein erfolgreichstes Aushängeschild war sicher Apache Old. mit Isabell Werth, aber auch heute beweisen sich junge begabte Alabasternachkommen in schweren Prüfungen. So ist die Stute Allerbeste derzeit mit Hannes Baumgart im Grand Prix auf der Erfolgsspur. Alabasters züchterische Bilanz weist 139 eingetragene Stuten, davon 25 Staatsprämien und 7 gekörte Hengste auf. Sein Sohn Abanos ( geb. 1995) bestand die HLP in Neustadt/Dosse im Jahr 2000 mit einem Index von 143,34 als 2. von 51.

Alabaster mit seinem herrlichen Typ, der zudem sicher seine Dressureignung vererbt (Zuchtwert 122 Pkt, Zuchtwert FN 128 Pkt) trifft in Ihlienworth auf Stuten, die hervorragend zu ihm passen.
Und als die erste Stute im Natursprung problemlos von ihm tragend wurde, da hatte der Hengst einen vollen Terminkalender. Die Nachfrage übertraf Ingo Beisers kühnste Erwartungen. Gehofft hatte er auf etwa 20 Stuten, am Ende der Decksaison standen jedoch für Alabaster 47 Stuten zu Buche.

Und wer kann besser Reklame für einen Hengst machen als seine Nachzucht?

Die ersten Fohlen sind bereits geboren und werden den Erwartungen voll gerecht. Eines sorgte bei der Hengstvorstellung auf dem Dobrock für Furore. Locker, bewegungsstark, auf korrektem Fundament mit ausgeprägten Gelenken, dabei über genügend Adel verfügend, so steppte das 14 Tage alte braune Stutfohlen aus einer Wolkenstein II Mutter( Z: Dr. Nils Dupree, Ihlienworth)durch das Hallenrund. Jetzt mit 4 Wochen hat es sich gut weiterentwickelt.
Mit viel Adel, jede Proportion plastisch modelliert,dazu eine muskulöse Hinterhand, so gefiel ein 9 tägiges Fuchsstutfohlen der Züchterin Erika Arp, Ihlienworth. Die kleine Lady stammt aus einer Hochadel/ Laptopmutter und begeisterte im Auslauf mit viel Schub aus der Hinterhand.Und das ist es doch was letztendlich die Züchter überzeugt: hervorragende Fohlen mit dem Motor
am richtigen Fleck, mit stabilem und trotzdem elastischem Rücken und korrekten Fundamenten. Mit solchen Fohlen kann Alabaster eine gute Visitenkarte abgeben, die die Nachfrage nach diesem bewährten Hengst noch verstärken wird.

 

Am 24. 5. 2010 wird es eine eigene Nachzuchtschau von Alabasterfohlen in Ihlienworth geben, die sich Hannoveraner Züchter nicht entgehen lassen sollten.

 

 


 

Das Gestüt WM gibt sich die Ehre!

Die noch recht junge Deckstation Gestüt WM, rund um das Team von Eckhard Wahlers präsentiert seine Vererber und deren Nachzucht. Trotz leichten Regens hatten viele Züchter den Weg auf das Gestüt gefunden und wurde mit einem interessanten Programm belohnt.

Den Auftakt machte der eigentliche Stationsbegründer des Gestüt WM, Don Ricoss unter dem Hausherrn Eckhard Wahlers. Der nun achtjährige Don Frederico – Weltmeyer – Sohn ist nach Zwischenstationen auf dem Bundeschampionat und der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde auf dem Weg in das große Viereck.

Immer wieder ein absolutes Highlight ist der Bundeschampion der dreijährigen Hengste Benetton Dream. Der mittlerweile Sechsjährige präsentierte sich unter Yvonne Reiser als Pferd mit perfekten Vorraussetzungen für den großen Dressursport. Seine drei überdurchschnittlichen Grundgangarten, wobei hier nach wie vor der alles überragende Schritt hervorzuheben ist scheint er auch durchschlagend weiterzuvererben. Dies hat er im vergangenen Jahr mit seinem Premierenjahrgang eindeutig gezeigt, doch auch die vier vorgestellten Boten des Jahrganges 2010 waren allesamt überdurchschnittlich.

Besonders auf sich aufmerksam machte ein Stutfohlen aus einer Florencio – Sion – Mutter, aus dem bewährten Züchterhause Grotelüschen. Ein hochnobles Fohlen, mit ganz viel Typ und noch mehr Bewegung ausgestattet. Auch das jüngste Fohlen, ebenfalls ein Stutfohlen, aus einer Mutter von Stedinger – Matcho AA, gezogen bei Familie Windeler ließ tolle Ansätze erkennen.

Mit Samaii kam anschließend Farbe ins Spiel. Der Dunkelbraunschecke, ein Sambertino – Sohn aus bewährter hannoverscher Mutterlinie war Prämienhengst des Zuchtverband für deutsche Pferde. Er wird nun von Eckhard Wahlers weiter sportlich gefördert und war bereits siegreich und platziert bis zur Klasse L.

Auch Bergerac, der sechsjährige Belissimo – De Niro – Sohn aus der Zucht und dem Besitz von Familie Pistner verweist auf einen eindrucksvollen sportlichen Werdegang. So war er im vergangenen Jahr unter seiner ständigen Reiterin Isabell Bache sowohl zum Bundeschampionat als auch zur Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde qualifiziert. Seine ersten Nachkommen sind sehr viel versprechend und auch das Stutfohlen, ebenfalls aus dem Hause Pistner, aus einer Florencio – Cordoba – Mutter wusste zu gefallen.

In der Zucht bereits bewährt ist der Santorini – Argentan – Sohn Souvenir, der nach längerer Turnierpause auch unter dem Sattel eine gute Figur macht. Seine ersten Nachkommen zeigen unter dem Sattel ebenfalls großes Potential. So war sein Sohn Solitair siegreich in Reitpferdeprüfungen und war Auktionspferd der Elite-Auktion in Verden. Seine diesjährige Vollschwester zeigte sich am heutigen Tage ebenfalls sehr ansprechend. Ein typvolles Fuchstutfohlen aus einer Wolkenstein II – Pik Bube – Mutter.

Mit großer Spannung erwartet wurde der Auftritt des derzeitigen Shooting-Stars Royal Classic. Vorgestellt wurde der enorm typvolle Rappe von Yvonne Reiser. Ein absoluter Ankommer, der sofort mit seinem Charme alle Blicke auf sich zieht. Dies scheint auch weiterzuvererben. Aus dem ersten Jahrgang waren gleich vier Fohlen für die Frühjahrs-Elite in Verden ausgewählt, ebenso viele gaben heute noch einmal einen Vererbungseindruck aus dem Premierenjahrgang. Dabei besonders auffällig eine Tochter, gezogen bei Familie Jarck, aus einer Rotspon – Matcho AA – Mutter.

Highlight des Tages war dann die Vorstellung des dreijährigen Prämienhengstes St. Moritz Junior unter dem Sattel von Eckhard Wahlers. Altersgemäß wurde dem St. Moritz – Wie Weltmeyer – Sohn nach der Körung eine Ruhepause gegeben, die ihm sichtlich gut getan hat. Ganz locker, mit viel Takt und Charme wusste er heute einmal mehr zu gefallen. Vor Ort war auch Züchter Helmut Krentzel, der noch einmal für diesen tollen Junghengst geehrt wurde. Man darf sehr gespannt sein auf seinen ersten Fohlenjahrgang im nächsten Jahr.

Weitere Impressionen der Veranstaltung hier!


 

Nachzuchtenschau des Landgestüt Celle 

in Oberndorf

Die Mannschaft der Celler Deckstation in Oberndorf hatte am Donnerstagabend zu einer kleinen, aber sehr feinen Nachzuchtenschau geladen. Dieser Einlandung waren einmal mehr viele Züchter gefolgt.

Durch das Programm führte Obersattelmeister Henning Steinhoff und auch die Übrigen, zahlreiche freiwilligen Helfer taten ihr Übriges um den gelungenen Abend bei Bratwurst und Getränken ausklingen zu lassen. Besonders erwähnt sei hier der Besitzer des Fürst Nymphenburg, der leider nicht anwesend sein konnte, es sich aber dennoch nicht nehmen ließ 50 Liter Freibier zu spendieren.

Den Auftakt machte der Neuzugang der Deckstation Hadeln, der Sandro Hit – Matcho AA – Grande – Sohn San Bernadino. Dieser ist von seinem Besitzer Bernhard Schaerffer zur weiteren sportlichen Förderung in die erfahrenen Hände des Ausbildungsstalls Jonetat gegeben worden. Vorgestellt wurde der typschöne Vierjährige, seines Zeichens Reservesieger der Hengstleistungsprüfung 2009 von Lena Berwe.

Den ersten eindrucksvollen Vererbungsnachweis hinterließ dann der Contendro I – Nachkomme Comte. Bereits in den vergangenen Jahren verließen einige seiner hochnoblen und dazu noch bewegungsstarken Nachkommen die Fohlenschau als Sieger oder Reservesieger. Auch die beiden Vertreter des diesjährigen Fohlenjahrganges überzeugten auf ganzer Linie. Dies waren zum einen ein Stutfohlen aus einer Laptop – Drosselklang II – Mutter und noch viel mehr ein unglaublich langbeiniges Hengstfohlen aus einer Acord II – Matcho AA – Mutter. Gezogen ist dieser Strahlemann bei der Familie Bösch aus Bülkau.

Ebenfalls unter dem Sattel präsentierte sich der wohl derzeitig gefragteste Beschäler der Station, Fürst Nymphenburg. Dieser, über Florencio – De Niro – Argentinus hochmodern und interessant gezogene Fuchshengst spielte einmal mehr seinen Charme aus. Bereits im vergangenen Jahr hatte er mit seinen Fohlen für großes Aufsehen gesorgt. Auch die an diesem Tage präsentierten sechs Nachkommen waren allesamt überdurchschnittlich.

Den Auftakt machte ein Fuchshengst aus der Zucht von Peter von der Fecht-Ehlers. Ein absoluter Strahlemann mit ganz viel Typ und Bewegung. Gezogen wurde er aus einer Hitchcock – Mutter.

Auch das zweite Fohlen, ein Stutfohlen aus einer Belissimo – Waterford – Mutter stand seinem Vorgänger in Sachen Bewegung in nichts nach. Gezogen wurde die 3 Wochen alte Stute von Iris Borchers. Ein weiteres Stutfohlen aus einer Wolkenstein II – Werther – Mutter und ein Hengstfohlen, geboren am 15.3, ebenfalls aus einer Wolkenstein II – Mutter unterstrichen einmal mehr den Passereffekt zwischen Fürst Nymphenburg und den hier vorhandenen Zuchtstuten.

Einzig dunkles Fohlen an diesem Abend war ein Hengstfohlen aus dem Stall von Uwe Ropers. Dieser kleine Bewegungskünstler stand seinen, übrigens alle aus Fuchsstuten gezogenen Halbgeschwistern in keinster Weise nach. Er ist gezogen aus einer Del Piero – Argentan – Mutter.

Anfang des letzten Jahres machte vor allem ein Stutfohlen von sich reden. Gezogen wurde es von der Zuchtgemeinschaft Andreas und Kerstin Wichers aus Cuxhaven. Auch in diesem Jahr hat die Anpaarung an die Worldly – Matcho AA – Tochter Weltprinzessin wieder gepasst. Ergebnis ein ganz schicker Fuchshengst, ausgestattet mit Takt, Typ und Bewegung. Ein weiteres Highlight, das für die Fohlenschau Großes erwarten lässt.

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Freispringwettbewerb des

Pferdezuchtvereins Rotenburg


Knapp 30 drei- und vierjährige Nachwuchspferde stellten sich dem Richterduo Willi Brunckhorst und Philipp Baumgart. Den beiden Juroren gelang es auf beeindruckende Art und Weise, sich in die jungen Pferde hineinzudenken und stellten diesen machbare Aufgaben, ohne sie dabei zu überfordern. Gerade bei den Dreijährigen ist viel von der Tagesform abhängig und bei unbekannter Kulisse bekommt der ein oder andere dann doch Lampenfieber.

Im Klassement der Dreijährigen ragte der braune Balou du Rouet – Carismo – Akzent II – Sohn Bob deutlich heraus. Im vergangenen Jahr in Verden gekört, wurde er von Fritz Tietjen käuflich erworben. Nach einer Platzierung anlässlich des Freispringens des Hannoveraner Springpferdeprogramms in Verden konnte er heute seine ganze Klasse ausspielen und siegte souverän. Dabei musste er nicht mal an seine Grenzen gehen, erledigte alle Aufgaben spielerisch und machte so manchen Fehler mit seinem unglaublichen Vermögen wieder wett. Dafür erhielt er die Tageshöchstnote 8,2. Die Manier wurde mit einer 7,6 und der Gesamteindruck mit 8,0 bewertet. Daraus resultierte die Gesamtpunktzahl von 23,8.

An zweiter Stelle platzierte sich ein Sohn des ehemaligen Celler Landbeschälers Contendro, der heute auf der Hengststation Famos zuhause ist. Dieser charmant daherkommende Rappwallach erhielt im Vermögen eine 7,5, ebenso im Gesamteindruck. Seine Manier wurde mit 7,3 bewertet. Mit einer Gesamtsumme von 22,3 platzierte er sich knapp vor einem Sohn des Converter. Der Dunkelbraune Wallach, gezogen aus einer Graf Grannus – Mutter wurde vorgestellt von Michael Oetjen. Er sprang zwar deutlich geschmeidiger als der vor ihm platzierte, bekam daher verdienterweise eine 7,5, zeigte sich im Gesamteindruck aber leider etwas matt und auch im Vermögen ließ er Wünsche offen, sodass es hier nur zu einer 7,3 reichte. Weitere interessante Pferde dieser Klasse waren eine sehr typvolle Schimmeltochter von Contendro – Drosselklang II, eine Lord Z – Polydor – Tochter, die leider nicht ihren besten Tag erwischt hatte sowie eine Dunkelfuchsstute, dessen Vater Dancier wohl nicht zur Parcoursverfeinerung eingesetzt wurde.

Insgesamt war die Klasse der Vierjährigen in der Breite deutlich stärker besetzt als die der Dreijährigen. So früh im Jahr wäre alles andere aber auch eine Überraschung gewesen. Gleich die erste Stute die die Bahn betrat wusste nachhaltig zu überzeugen. Die dunkelbraune Tochter des El Bonito, übrigens im Deckeinsatz bei Familie Tietjen, die ja schon den Sieger der Dreijährigen stellten punktete mit Manier und Vermögen beiderseits. Für beide Teilkriterien gab es die 8,0, aufgrund des derzeit deutlich sichtbaren Wachstums reichte es im Gesamteindruck nur für eine 7,3. Insgesamt ergab dies mit 23,3 den dritten Rang. 

Diesen teilte sich die Stute mit einer Calido – Calypso II – Tochter, aus der Zucht und dem Besitz von Gerald Wiese. Diese etwas stolz springende Stute, Manier 7,8, erhielt für ihr vermögendes Springen eine 8,0 und im Gesamteindruck eine 7,5.

Knapp 0,3 Notenpunkte Vorsprung hatte eine abgedrehte Schimmelstute aus der Zucht von Familie Budde und dem Besitz von Hans Heinrich Ehlen aus Heeslingen. Die Tochter des international erfolgreichen Cornet Obolensky stammt aus einer Perpignon – Chasseur – Mutter, die ihrerseits zweimal die 10,0 für ihr Springen in der Zuchtstutenprüfung erhalten hatte. Nach kurzer Eingewöhnungsphase zeigte die Stute ihr überragendes Vermögen, das mit 8,2 bewertet wurde, in der Manier erhielt sie die 7,9 und im Gesamteindruck eine 7,5.

Siegerin dieser Klasse wurde die Contendro I – Grand Cru – Inschallah AA –Tochter, die von Karin Kahrs aus Alfstedt ausgestellt wurde. Absolut leichtfüßig meisterte sie jede der ihr gestellten Aufgaben mit absoluter Ruhe und toller Übersicht. 8,0 in der Manier, eine 7,8 im Vermögen und eine 8,0 für den Gesamteindruck dieser toll herausgebrachten braunen Stute, standen am Ende zu Buche. Dies sollte an diesem Tage kein weiteres Pferd mehr erreichen, auch wenn in dieser Klasse mit Nachkommen von For Editon, Quite Capitol und Toronto eine Reihe weiterer interessanter Pferde am Start war.

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Von der Decken - Schau 2009

 

98 Einzelstuten und elf Familien präsentierte sich den rund 1000 Besuchern der Herwart von der Decken-Schau, die in diesem Jahr einen gelungenen Auftakt zur Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde bildete. Aus dem Bezirksverband Stade stellten sich 23 Stuten und eine Familie den strengen Augen der Richterkomission, die sich aus die sich aus Jan Lüneburg und Tim Peters vom Holsteiner Verband, Landstallmeister Dr. Axel Brockmann, Hermann Jürgen Rump, Hartmut Wilking und Hannovers Zuchtleiter Dr. Werner Schade zusammensetzten.

 

Im Klassement der Springstuten siegte die St.Pr.A. Baquita von Balou du Rouet – Argentinus . Sie ist gezogen von Herrn Heinrich Wecke aus Stadthagen, der bereits auf dem letzenden Verdener Hengstmarkt mit ihrem gekörten Vollbruder auf sich aufmerksam machte.

 Zur Reservesiegerin kürte die Jury die St.Pr.A. Cucina eine Contendro I – Contender – Tochter, mit interessanter Inzucht-Komponente auf die Vererber Contender und Calypso II. Gezogen wurde diese noble Staatsprämienanwärterin von Rolf Eggerking aus Brinkum, der sich auch für den Celler Landbeschäler Comte verantwortlich zeichnet, ebenfalls ein Contendro I –Sohn stationiert in Oberndorf.

Beeindruckend war es zu sehen, wie die jungen Stuten das Freispringen unter freiem Himmel auf dem Dressurviereck ohne große Anpassungsschwierigkeiten meisterten und sich sensationell gut präsentierten.

Aus Sicht des Bezirksverbandes besonders erfreulich, das gute Abschneiden der Siegerstute aus Bargstedt, St.Pr.A. For Fantasie (siehe Foto rechts unten). Sie ist gezogen und steht im Besitz von Heinrich Ehlers aus Helmste und konnte sich auf dem starken Ring der vierjährigen Stuten an vierter  Stelle platzieren. Herzlichen Glückwunsch dafür

Bei den Dressurstuten an die Spitze gestellt wurde passender Weise die St.Pr.A. Harmonie (siehe Foto). Sie ist eine Tochter des Landbeschälers Hochadel aus einer Londonderry – Von Velten – Mutter. Gezogen und ausgestellt wurde sie von unserem neuen Bezirksvorsitzenden Hans-Henning von der Decken aus Stade. Harmony hatte auf der Stutenschau in Freiburg die Staatsprämie erhalten und zeigte sich in Verden nun von ihrer besten Seite.! Einen herzlichen Glückwunsch an unseren Vorsitzenden für diese bezaubernde Rappstute.

Von den zwölf für den Endring qualifizierten dressurbetonten Stuten stammten alleine vier Stuten aus aus Stade, ein beeindruckendes Ergebnis, das von keinem anderen Bezirksverband erreicht werden konnte.

In der Klasse der Halbblutstuten trug die St.Pr.A. Loreen, eine Tochter des wohl gegenwärtig bekanntesten Vollblüters in der Warmblutpferdezucht Lauries Crusador xx den Sieg davon. Klaus Ludzuweit aus Bentwisch zog diese bewegungsstarke und sehr edle Dunkelfuchsstute aus einer Mutter von Daidalos. Ausgestellt wurde sie von Mathieu  Beckmann aus Wettringen.

Als Reservesiegerin dieser Klasse wurde die von Heike Niemann  aus Brest gezogene St.Pr.A. Lia Tizia ernannt. Sie ist ebenfalls eine Tochter des Lauries Crusador xx und ist mütterlicherseits weitergezogen über den ehemaligen Bundeschampion White Star und stammt somit ursprünglich ebenfalls aus unserem Bezirksverband.

 

Etwas nicht alltägliches gelang Hannes Brüning in der Königsklasse der Familien. Nach 2007 sicherte er sich bereits zum zweiten Mal den Herwart von der Decken-Preis für seine drei Nachkommen der St.Pr.St. Carina von Calypso II. Den beiden Staatsprämienstuten Red Chili von Rotspon und Faconnable von Fürst Heinrich, sowie der Staatsprämienanwärterin Red Hot Chili von Rotspon war auch in diesem Jahr der Sieg einfach nicht zu nehmen. Knapp daran gescheitert ist die Siegerfamilie des Beziskverbandes Stade. Sie setzt sich zusammen aus der St.Pr.St. Reise von Rotspon - Lemon Park und ihren beiden Belissimo – Töchtern. Die von Alfred Reimann aus Oer-Erkenschwick ausgestellte Familie war Sieger in der Konkurrenz der Abteilung „Mutter mit zwei Töchtern“ und musste sich nur der bereits erwähnten Siegerfamilie von Hannes Brüning geschlagen geben.

 

St.Pr.St. Reise mit ihrer Töchter St.Pr.St. Bravour und einer Zweijährigen, ebenfalls von Belissimo.

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